Saskia Vester

Saskia Vester

Die beliebte Film- und Theaterdarstellerin Saskia Vester wird am 24. Juli 1959 als Tochter des renommierten Umweltprofessors Frederic Vester in Saarbrücken geboren. Bevor sie in München die Neue Schauspielschule besucht, absolviert sie eine sechsjährige Ballettausbildung. Ihre Theaterkarriere nimmt nach dem Abschluss 1981 ihren Lauf. Bei den städtischen Bühnen Augsburg und Nürnberg ist sie unter anderem in „Nathan der Weise“, „Amadeus“ und „Glaube, Liebe, Hoffnung“ zu sehen. 1984 spielt sie in „Endstation Sehnsucht“ unter der Regie von Heiner Lauterbach im Theater 44 München.

Neben ihren zahlreichen Theaterengagements, ist Saskia Vester immer öfter im Fernsehen zu sehen. Anfangs wirkt sie in TV-Serien wie „Franz Xaver Brunnmayr“, „Hans im Glück“, „Der Schwammerlkönig“, „Im Schatten der Gipfel“, „Wie Pech und Schwefel“ und „Russige Zeiten“ mit. Immer öfter wird sie als gefragte Charakterdarstellerin in Krimiserien wie „Tatort“, „Ein Fall für Zwei“, „Wilsberg“, „Der Alte“ oder „Anwalt Abel“ eingesetzt. Fernsehfilme wie Sigi Rothemunds „Ausweglos“ (1995), Hilde Becherts „Der Fahrradfahrer“ (1996) oder Friedemann Fromms „Zum Sterben schön“ (1997) sind durchschlagende Erfolge. Weitere Filme wie Jan Ruzickas „Sex und andere Kleinigkeiten“ (1999), Claudia Gardes „Ich beiß zurück“ (2000) und Renè Heisigs „Geht nicht, gibt’s nicht“ (2002), „Das Glück klopft an die Tür“ (2006, Regie: Christine Kabisch), „Im Namen der Braut“ (2006, Regie: Peter Gersina) folgen.

In den Jahren 2007 und 2008 ist Saskia Vester als Kristin Bender in der mehrfach ausgezeichneten TV-Serie „KDD - Kriminaldauerdienst“ regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Neben dem Deutschen Fernsehpreis 2007 und dem Adolf-Grimme-Preis 2008 für „KDD“ wird Vester 2007 mit dem bayrischen Fernsehpreis als beste Schauspielerin in einer TV-Serie ausgezeichnet. 2009 steht Saskia Vester u.a. für „Die Rebellin“ (TV 2009) und „Das Haus ihres Vaters“ (TV 2009) vor der Kamera.

Gleichzeitig arbeitet Saskia Vester mit renommierten Kinoregisseuren wie Tom Tykwer und Marcus H. Rosenmüller zusammen. Durch diese Zusammenarbeit entstehen erfolgreiche Kinofilme wie „Frauen sind was wunderbares“ (1994), „Japaner sind die besseren Liebhaber“ (1994), „Winterschläfer“ (1996) und „Männer wie wir“ (2003). 2005 wirkt Saskia Vester schließlich im deutschen Überraschungshit „Wer früher stirbt, ist länger tot“ mit. Ihr Fernseh-Ruf als wandelbare und beliebte Darstellerin hat sich damit auch auf der großen Leinwand gefestigt.

Mittlerweile hat die 50-jährige Schauspielerin in knapp 90 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Mit ihren zwei Kindern und ihrem Gatten, dem Fernsehproduzenten Robbie Flörke, lebt die deutsche Aktrice in München.

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